Robotic Process Automation (RPA) und Künstliche Intelligenz (KI) – beide Begriffe fallen in fast jedem Gespräch über Digitalisierung. Doch was ist der Unterschied, und welche Technologie passt zu welchem Problem?
RPA ist im Kern eine Software, die menschliche Aktionen am Computer imitiert. Sie klickt, tippt, kopiert und fügt ein – genau wie ein Mensch, nur schneller und ohne Pausen. RPA eignet sich ideal für regelbasierte, repetitive Prozesse: Rechnungen verarbeiten, Daten übertragen, Berichte erstellen.
KI-gestützte Automatisierung geht einen Schritt weiter: Sie kann Muster erkennen, aus Daten lernen und Entscheidungen treffen, die nicht vollständig regelbasiert sind. Denken Sie an die Klassifizierung von E-Mails, die Erkennung von Anomalien in Finanzdaten oder die automatische Beantwortung von Kundenanfragen.
RPA ist die richtige Wahl, wenn Ihre Prozesse klar definiert, regelbasiert und stabil sind. Wenn ein Mensch die Aufgabe anhand einer Checkliste erledigen könnte, kann RPA sie automatisieren. Typische Anwendungsfälle: Dateneingabe, Rechnungsverarbeitung, HR-Onboarding, Reporting.
KI lohnt sich, wenn Ihre Prozesse Variabilität, Kontextverständnis oder Lernfähigkeit erfordern. Wenn die Entscheidung von Faktoren abhängt, die sich ändern oder die schwer zu formalisieren sind, ist KI die bessere Wahl.
In der Praxis arbeiten RPA und KI oft zusammen: KI klassifiziert eingehende Dokumente, RPA verarbeitet sie weiter. Diese Kombination – oft 'Intelligent Automation' genannt – ist der aktuelle Stand der Technik.
Starten Sie mit RPA für klar definierte Prozesse und bauen Sie Erfahrung auf. Dann können Sie gezielt KI-Komponenten hinzufügen, wo sie echten Mehrwert bringen. Vermeiden Sie den Fehler, sofort die komplexeste Lösung zu wählen.
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